Der passende PC

5″-Monitor im Commodore SX64 anno 1983

Was guckst Du?

Der Monitor

Auch der Monitor sollte Euch viele Jahre begleiten. Nachdem in den letzten Jahren die Qualität und Haltbarkeit von technischen Geräten immer weiter abgenommen hat, habe ich mir nun einen 28″ 4K-Monitor von Swedx gekauft. Die Schweden haben ein Gesetz gegen geplante Obsoleszenz und so hoffe ich, dass mir der Monitor länger als mein LG erhalten bleibt.

Als Standard für Gamer hat sich AMDs FreeSync (Adaptive Sync) auch für Karten von Nvidia etabliert. Dadurch wird bei schnellen Querbewegungen das Bild nicht mehr „zerrissen“.

Grob lässt sich sagen: je höher die Auflösung, desto schärfer das Bild. Eine 4K-Auflösung wird zwar niemand direkt auf einem 28″-Monitor benutzen, aber die Betriebssysteme erkennen solche „Ultra-Auflösungen“ und stellen die Schrift entsprechend größer dar, wobei der User die Schriftgröße je nach Belieben wählen kann, ohne dass die Schrift unscharft wird.

Auf der anderen Seite habe ich schon das Angebot für einen 42″ FullHD-„Monitor“ gesehen, der für einen Schreibtisch sicher zu groß ist und viel zu grob auflöst. Die Schrift kann man hier natürlich nicht ohne Schärfeverlust kleiner machen.

In der Regel greift man zu Monitoren ab einer Größe von 24″.

IPS/VA, etc? Die Unterschiede verschwimmen immer mehr. IPS hat zwar immer noch tendenziell das beste Bild (Farben/Blickwinkel), aber die Reaktionszeit (wichtig bei Spielen) ist meistens etwas langsamer. Das heißt aber nicht, dass die nicht zum zocken geeignet wären.

DVI/HDMI/DP? Der Displayport wird sich wohl durchsetzen, HDMI bleibt weiter bestehen, DVI stirbt aus. Gamer mit Monitoren über 120 Hz und auch Auflösungen über 4K brauchen DP 1.4, Monitore mit bis zu 4K benötigen ebenfalls DP (1.2 reicht) , bzw. HDMI 2.0. Grafikkarten, Kabel und Monitor müssen diesen Standards entsprechen.

Noch ein Wort zur Bildqualität. Die meisten von Euch finden das Bild eines farbkalibrierten Monitors zu hell und blass. Die Fernsehhersteller mit ihren blödsinnigen „Bildoptimierungen“ (gaaaanz schlimm: 100 Hz!) haben die Sehgewohnheiten der Menschen gründlich versaut.
Eben sowenig erschließt sich mir der Sinn von krummen („Curved“) Monitoren. Man biegt einen 16:9-Monitor also solange, bis er in der Frontsicht wie ein 4.3-Monitor aussieht und Kreise im Randbereich zu Ovalen werden. Klingt total logisch. Ist eher was für Poser als für Leute, die damit arbeiten müssen.

Zur CPU: